Geschichte der Gemeinde

Anfang der 90’er fanden in einer evangelischen Gemeinde in Hamburg, zwei iranische Christen zusammen, die zu Mitglieder und Diener der Gemeinde wurden, nachdem sie zum Glauben an Jesus fanden und die Wiedergeburt erlangt hatten. Einer von ihnen kam aus dem islamischen Hintergrund und der andere aus christlich-orthodoxen Glauben.

Die beiden Männer trafen sich regelmäßig und beteten intensiv für die Errettung ihrer Landsleute in Hamburg. Nach kurzer Zeit erhörte Gott die Gebete der Brüder. Anfang des Jahres 91, wurde durch die Führung des Heiligen Geistes, eine „Hausgemeinde“ für die persisch sprechenden gegründet. Eine „Hauszelle“ mit 7 wiedergeborenen Gläubigen, die Iraner und Armenier waren, wurde geboren.

Durch Buße, Umkehr und Wiedergeburt stieg langsam die Anzahl der persisch sprechenden Mitglieder dieser „Hausgemeinde“.

Mit wachsen diese Gruppe wurde für uns nicht nur die Richtlinien, Biblische Lehre und Struktur der Gruppe wichtig, sondern die Zusammenarbeit und Zusammengehörigkeit mit der deutsche Gemeinde.  Trotz seine Entwicklung unter Einheimischen schien uns sehr ernsthaft; noch wichtiger war die Berufung und Vision Gottes für uns von Anfang an unsere Priorität  geworden!

Die deutschen Gemeinden haben von Anfang an, diese lebendige Bewegung, durch Gebet, Fasten, ihren Dienst und ihrer Liebe unterstützt. Die Gruppe wurde dadurch motiviert und gestärkt. Eine Gemeinde hat sogar ihre Räumlichkeiten für das wöchentliche Treffen und die Gottesdienste zur Verfügung gestellt.

Anfang 92 wurde zum ersten Mal in der Geschichte der iranischen Christen im Ausland, die „persisch sprechende Christengemeinde in Hamburg“ gegründet. Im Jahr 97 wurde diese offiziell und gesetzlich anerkannt.

Durch die Gnade Gottes und einigen Erfolgen, aber auch Niederlagen, Fehler, Schwächen und vielen Höhen und Tiefen kann heute diese Gemeinde treu seinen Dienst unter den verschiedenen Völkern und Nationen fortsetzen.

Von Beginn an, hat die Gemeinde verstanden, dass die Verantwortung und einer der Berufungen der Gemeinde, die Verbreitung der guten Nachricht über die Herrschaft Gottes, unter dem persisch sprechenden Volk, in dieser Stadt ist.

Durch die Steigung der Anzahl der Erretteten und die geistlichen Lehren, werden diese zu geistlichen Diener. Durch die göttliche Führung und die Bibel hat die Gemeinde gelernt, dass Gottes Herrschaft sich nicht auf eine Nation oder Sprache beschränkt. Sein Ziel ist es, dass die Gemeinde die Liebe Gottes zwischen den Völkern und vor allem dem deutschen Volk verbreitet.

Im Gottes Plan spielt Deutschland eine Schlüsselrolle für die  Errettung vieler. In der Vergangenheit hat der Feind zwei Mal versucht, durch den 1. und den 2. Weltkrieg, die Pläne Gottes zu zerstören und die Kirsche in die Knie zu zwingen. Wir, als eine iranische Gemeinde, glauben daran, dass es Gottes Wille ist, das Evangelium nicht nur unter dem Volk unseres Landes zu verbreiten. Viel mehr sollen wir für das Land in der Gott uns gebracht hat, beten, es unterstützen und zu dienen; mit der Hilfe anderer Gemeinden die Liebe Gottes unter diesem europäischen Volk zu verbreiten, damit Gott die Ehre bekommt.

Wir wissen aber auch, dass unser geliebtes Land Iran, auch eine Schlüsselrolle für viele islamische Länder spielt. Viele Prophezeiungen aus der Bibel, vor allem im Buch Jeremias, Kapitel 49, sind für den Iran. Gott sagt dort, dass er eines Tages im Iran „wohnen“ wird. Im Buch Jeremias Kapitel 45 wird beschrieben, wie der König Kourosh Israel aus der Gefangenschaft befreite und ihnen möglich gemacht hat zurück in ihr Land zu kehren, damit sie das Land wieder aufbauen können. Durch Ahasverus, im Buch Ester, wurde Israel vor der totalen Vernichtung errettet.

Deswegen glauben wir, dass der Iran Vorgänger für die Freiheit vieler Islamischer Nationen sein wird, damit diese zur Erkenntnis des wahren Gottes gelangen.

Währen die Gemeinde jahrelang auf diesem Wege diente, und der Herr regelmäßig weitere Errettete dazuführte, fanden parallel gemeinsame Gottesdienste mit deutschen Gemeinden statt, in der gegenseitig geholfen wurde geistlich zu wachsen und sich zu stärken. Außerdem, fanden viele Kontakte zu anderen persischen Gemeinden in Deutschland statt. Durch Einladungen von geistlichen Persönlichkeiten aus Ländern, wie dem Iran, Kanada, GB, USA und die Zusammenarbeit mit christlichen Organisationen, wie z.B. die Organisation 222, fanden in Europa große Seminare statt. Die Resultate dieser Zeit kann man an geistliche Erweckung in verschiedenen Bereichen der Gemeinde erkennen.

Einer der wichtigen Ziele dieser Gemeinde ist die Errichtung, der Schutz und die gesunde geistliche Einheit mit iranischen Gemeinden. Wir versuchen, durch Zusammenarbeit, wertvolle, intensive und aufbauende Beziehungen mit allen Gemeinden auf der ganzen Welt zu gründen, damit die geistliche Familie in echte Einheit Christi zusammenkommt.

Einer der erwähnenswerten Ereignisse in der Geschichte dieser relativ jungen Gemeinde, war, als Gott Anfang des Jahres 2000 zu der Gemeinde sprach: unser Focus muss auf Hauszellen gelegt werden, so dass jedes Mitglied unter der Versorgung und Schutz eines geistlichen Verantwortlichen gesetzt werden muss.

Das ist die eigentliche Jüngerschaft, das wie im Wort Gottes beschrieben, die Gläubigen nicht nur zum Dienst und geistlichen Versorgung, sondern zu Jünger Jesu‘ ausgerüstet werden.

Kurz nach dieser göttlichen Führung, wurde auf ein Seminar in Bogota, die Hauptstadt Kolumbiens, das Projekt G12 erwähnt. Wir haben versucht dieses System in unserer Gemeinde zu nutzen. Der erste Schritt war die Änderung unserer Gemeindenamen. Im April 2004 änderten wir den Namen auf „internationale Gemeinde Alpha & Omega“, damit durch diese Veränderung die anderen Völker und Nationen in der Gemeinde anerkannt werden.

Im Jahr 2005 wurde die Gemeinde offiziell als Mitglied der Pfingstgemeinden in Deutschland aufgenommen.

Leider, erlebten wir durch die Nichtbeachtung von Unterscheidungen und falsche Veränderungen in der Gemeinde, eine Niederlagen des Projektes G12. Trauriger weise, verließ uns in diese Zeit, etwa die Hälfte der Mitglieder. Nach dieser unschönen Zeit, entschieden wir, dass die Gemeinde „Alpha & Omega international“ als eine „Hauptgemeinde“ seinen Charakter behält, und die Gemeinde wie „Alpha & Omega persisch“, „Alpha & Omega afghanisch“ und „Alpha & Omega deutsch“ dazugehören.

Die Zusammenarbeit mit den deutschen Gemeinden ging positiv und effektiver voran. Die Veranstaltung von Gottesdiensten und Seminaren fand größere Ausmaße und unsere Gemeinde spielte eine Schlüsselrolle. Ein wichtiges Thema war, die Entstehung der Einheit zwischen den Gemeinden in Hamburg. Während der gegenseitigen Besuche der Pastoren und Gemeindeleitungen der Gemeinden in Hamburg, wurde für intensivere Beziehungen gebetet.

Die Vision dieser Gemeinde besteht immer noch in seiner Kraft. Man kann sogar sagen, sie ist gewachsen und stärker geworden.

Die „internationale Gemeinde Alpha & Omega“ evangelisiert und predigt immer noch unter dem persisch sprechenden Volk.

Die Jüngerschaft hat immer noch seine Bedeutung. Außerdem, versucht die Gemeinde Hauszellenleiter auszubilden; Jünger Jesu‘ die, wie es im Wort Gottes (2.Tim. 2,2), die Neugläubigen in Richtung Jüngerschaft führen.

In den letzten Jahren haben zusätzlich zu den Iranern und Armeniern, viele aus Afghanistan zum Glauben an Jesus gefunden. Sie haben sich der Gemeinde angeschlossen und dienen unter ihrem Volk.

Zudem versuchen wir, Teilhaber an Heilung unserer Stadt zu sein. Die Gemeinde sieht Evangelisation und den Barmherzigkeitsdienst als Pflicht, damit sie Hilfe für die Nöte der Menschen in Hamburg sein kann. Als Immigranten in Deutschland, wollen wir dienen, damit wir die Liebe Gottes zu den Menschen bringen. Als eine persisch  sprechende Gemeinde sind wir auf der Suche nach Kontakten und Beziehungen zu allen persisch sprechenden Gemeinden auf der ganzen Welt, damit wir miteinander unser geliebtes Land zu Gott führen.

Als die iranische Gemeinde Alpha & Omega, sehen wir uns verpflichtet, die Einheit des Leibes Christi in und außerhalb Hamburgs zu bewahren. Wir halten und glauben fest an das hohepriesterliche Gebet von Jesus Christus in Joh. 17, besonders jetzt in der Endzeit.

Die Einheit, die durch die Liebe und der Geist Gottes entsteht, ist die Hauptschlüssel für die Erweckung und das Fließen des Geistes Gottes. Durch die wirkliche Einheit der Gläubigen wird die Welt erkennen, dass der himmlische Vater, Jesus gesandt hat und dass er uns liebt, genauso, wie er Jesus geliebt hat.